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Führung über die Streuobstwiese Atzelsberg – Oktober 2021

Wann habt ihr das letzte Mal einen Apfel gegessen, der direkt vom Baum gefallen ist? Bei uns war es schon zu lange her, um uns zu erinnern und daher wurde es Zeit für eine Auffrischung: Zusammen mit einigen Rotariern und ihren Familien durften wir im Oktober bei einer exklusiven Führung viel Wissenswertes über die Streuobstwiese in Atzelsberg erfahren: Auf dem 2,5 Hektar großen Areal stehen knapp 400 Obstbäume, die jedes Jahr geerntet werden. Aus den Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und Quitten wird einerseits Saft gepresst, andererseits werden die Früchte verkauft oder zu Marmeladen verarbeitet. In guten Jahren können bis zu fünf Tonnen Äpfel geerntet und diese zu 3000 Litern Saft verarbeitet werden. Die Ehrenamtlichen vom BUND Naturschutz in Bayern e. V. kümmern sich aber auch um das Aussähen von Wildblumen für Bienen, Hummeln und Co. sowie das insektenfreundliche Mähen des Grases mit der Sense.

Der Ertrag der Bäume ist zweitrangig und die freiwilligen Helfer der Streuobstwiese legen viel Wert auf Nachhaltigkeit: Regionales, unbehandeltes Obst kommt direkt vom Baum an den Verbraucher, Totholz wird für Vögel, Insekten, Pilze und Mikroorganismen stehen gelassen und sogenannte Benjeshecken sollen durch natürlich angeflogene Samen die Artenvielfalt erhalten. Wir durften außerdem erfahren, wie sortenreine Obstbäume entstehen – nämlich durch Veredelung – und sogar verschiedene Apfelsorten probieren. Ob Kaiser Wilhelm, Boskoop oder Floriana: Frisch vom Baum schmecken sie doch am besten! Im Anschluss konnten wir uns beim Besuch des Biergartens Atzelsberg noch mit Schäufele und Krenfleisch stärken und regionalen Honig und Äpfel für Zuhause mitnehmen.

Feuer und Flamme beim Ringeschmieden

Nachdem der Workshop im Kidscamp 2019 super ankam, durften nun auch die Mitglieder des RAC Erlangen im Rahmen eines interaktiven Meetings ihren eigenen Ring schmieden. Als gelernte Goldschmiedin leitete uns Wiebke an und erklärte uns interessante Facts rund um “ihr” Handwerk. 35° im Schatten lassen sich nicht toppen? Doch, beim Löten mit einer 900° heißen Flamme! Vom Biegen des Rohlings über das Runden, Hämmern und Polieren des Rings – von Anfang bis Ende konnten wir jeden Schritt selbst erledigen. Nach knapp drei Stunden hielten wir ein einzigartiges nach unseren Wünschen gefertigtes Schmuckstück in – äh an – den Händen, das wir noch mit einer passenden rotaractischen Gravur vollendeten.